27.05.2020 Beschränkungen für Hamburgs Ruder/innen gelten weiter

Liebe Hamburger Ruderfamilie,

in seiner gestrigen Corona-Sitzung hat der Senat weitere „Lockerungen“ für den Sport beschlossen (Fitness-Studios, Tanzen, Hallensport…).

Wir können davon aber leider nicht profitieren!!!

Es bleibt aktuell weiterhin dabei, dass wir rudern dürfen, aber immer noch die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten haben.

Das bedeutet für unseren Sport, außerhalb der Kaderstrukturen,  weiterhin nur die Erlaubnis für die Nutzung des Einers und die Freigabe von Mannschaftsbooten für Sportler*innen, die in Familien oder häuslichen Gemeinschaften leben.

Neu ist allerdings die Erlaubnis zur Nutzung der Duschen und Umkleideräume, wenn jeweils nur ein(e) Sportler*in sich dort aufhält.

Trotz der geänderten Leitlinie des DRV, die untermauert von den Medizinern auch des Weltruderverbands eigentlich den Weg in den Vierer für alle hätte ebnen sollen, hat sich der Senat nicht dazu durchringen können, die Leitlinie zu akzeptieren und damit eine Abstandsregelung von 1,30m zu akzeptieren.

Die Entscheidung des Senats ist für mich schwer nachzuvollziehen, da namhafte Epidemiologen das Risiko im „Outdoorsport“ als wesentlich geringer beurteilen, als im Hallensport.

Was geschieht aktuell, um die Situation im Wassersport zu verbessern:

HSB und DRV erstellen gerade eine weitere Eingabe an den Senat, um die Freigabe für Bootsklassen bis zum Vierer für den Allgemeinsport zu erreichen. HSB-seitig geht es auch um Segler, Kanuten und die sonstigen organisierten Bootfahrer.

Wir bleiben weiterhin am Thema dran.

Für den Vorstand des AAC/NRB
Werner Glowik